Vereinigung Vogel- und Naturschutz VVN


BERICHTE


Ausflug der kantonalen Vereinigung

Vogel- und Naturschutz (VVN)

9. September 2017

 

 

Am 9. September 2017 fand der alljährliche VVN- Ausflug statt. Dieser soll als Dank für alle Tätigkeiten der Mitglieder sein.

 

Die Idee kam von unserem Präsidenten Hans Ueli Thöni, der den Vorschlag zu einer Kutschenfahrt hatte. Rene Gerber, der selber Kutschen fährt, übernahm die Organisation zusammen mit Fred Wenger.

 

Es wurde geplant, sich in Schlosswil zu treffen um dann gemeinsam eine 1 ½ stündige Fahrt geniessen zu können.

 

Die Mitglieder mussten sich dafür anmelden. Rene wurde überrascht, denn er bekam immer mehr Anmeldungen, so dass er mit der Zeit nach drei, vier, oder sogar fünf Kutscher schauen musste. Und es ging noch weiter! Bis eine Woche davor waren es insgesamt 96 Anmeldungen! Rene organisierte ganze neun Kutschen von Meggiwil bis nach Utzigen um genug Plätze zu haben!

 

Auf der Strassenkreuzung neben dem Restaurant Kreuz war die Wagenbesammlung. Das Bild war köstlich! So viele Leute standen da, immer wieder erschien ein Kutscher mehr mit seinen Pferden. Da waren stämmige Ardener, elegante Freiberger und zierliche Schweizer Halbblut Pferde!

 

Die Kreuzung wurde immer schlechter durchfahrbar!

 

Nach einer Begrüssung durch unseren Präsidenten und Rene Gerber sowie Fred Wenger durften alle in einer Kutsche nach Wahl Platz nehmen. Da gab es Offene, Halbgeschlossene oder sogar geschlossene Wagen mit Tisch wo sonst sogar Fondue gegessen werden kann.

 

Dann ging die Fahrt los. Passanten und Autofahrer schauten nicht schlecht, denn eine so grosse Karawane sieht man nicht oft! Neun Wagen mit achtzehn Pferden hintereinander!

 

Die Fahrt ging über Landstrassen, an Bächen und schönen Bauernhäuser vorbei, nach Ried, Richigen und Enggistein. Dann weiter nach Biglen und hinauf über das Gwattmoos zurück nach Schlosswil. In der starken Steigung verliessen etliche die Kutsche um den Pferden etwas Gewicht abzunehmen.

 

Alles verlief wie am Schnürchen. Erst später erfuhr ich, dass sich Fred Wenger als unscheinbare Hilfe im Hintergrund gut tat. So eine Karawane hinterlässt meist ihre Spuren… Und auf einer Strasse wird die nicht so gerne gesehen. So fuhr Fred Wenger hinterher und beseitigte Diese nach uns, um dann später wieder vor uns auf Strassenkreuzungen die Autos zu stoppen und uns den Weg freizumachen! Das ist eine Leistung! Vielen Dank Fred dafür!

 

Vögel sah man eher wenige. Es war bewölkt, aber Petrus meinte es recht gut mit uns. Denn so richtig zu regnen fing es erst an als wir zurück im Restaurant Kreuz unser Zabe zu uns nehmen durften. Es mundete köstlich.

 

Dieser einzigartige Ausflug wird uns sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben. Vielen Dank an Rene Gerber, Fred Wenger, allen Kutschern und unserem Präsidenten. Im Voraus Dank unserem Kassier, der wahrscheinlich ein Auge zudrücken muss, wenn die Rechnung nicht ganz wie geplant aufgeht Ende Jahr.

 

 

Landesteilobfrau Berner Oberland Andrea Künzli